Jeden Monat präsentiert die Forschungsstelle für islamische Numismatik Tübingen ein besonderes Stück aus ihrer Sammlung.
Bei der Münze des Monats März handelt es sich ausnahmsweise um eine byzantinische Prägung. Die Kenntnis auch solcher Münzen ist in der islamischen Numimsatik angeraten und seit Anfang 2024 ist an der FINT nun auch ein größerer, bunter Bestand byzantinischen Geldes verfügbar. Als attraktive Rarität darf dabei ein Konstantinopeler Halb-follis Kaiser Justinians II. (Rhinotmetos „mit abgeschnittener Nase“) gelten, welcher sich insbesondere mit dem expandierenden Umayyaden-Reich auseinandersetzen musste. Die kleine Kupfermünze stammt aus seiner zweiten Regierungszeit von 705 bis 711 und zeigt ihn zusammen mit seinem Sohn und Mitkaiser Tiberios, wobei beide einen Reichsapfel mit Patriarchenkreuz und der Inschrift PAX („Frieden“) halten.
Weitere interessante Hintergründe und historische Umstände finden Sie auf der Webseite der FINT.
Die FINT wird gefördert von der Pelling-Zarnitz-Stiftung.